Uwe-Karsten Heye - Vom Glück nur ein Schatten
„Vom Glück nur ein Schatten“ (Blessing; Heyne Taschenbuch)

Als Sachbuch geschrieben, nun als Liebesgeschichte mit realem Hintergrund zum Filmstoff geworden: Dass dieses Buch für das ZDF verfilmt wird, freut mich ungemein. Voraussichtliches Sendedatum ist der Februar 2011. Ich hoffe, dass die Macht der Bilder stark genug sein wird, um die Botschaft des Buches weiter zu tragen. Ganz unbescheiden finde ich dennoch – nicht nur als Buch zum Film lohnt die Lektüre.

Das Leid der Flüchtlinge und die Brutalität des Krieges – all das wäre vermeidbar gewesen, wäre den Nazis die Macht im Land nicht widerstandslos in die Hände gefallen. Bei allem, was da an Leid zu schildern ist, darf dieser Kontext nie übersehen werden. Das Buch schildert das Leben meiner Mutter. Sie wie Millionen andere mussten die Verbrechen Hitler-Deutschlands mit ihrem eigenen Lebensglück begleichen.
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Uwe-Karsten Heye - Gewonnene Jahre oder die revolutionäre Kraft der alternden Gesellschaft
„Gewonnene Jahre“ (Blessing)

Sie kommt unweigerlich auf uns zu, die alternde Gesellschaft. Immer weniger Kinder werden geboren, und die Menschen werden immer älter. Das wird unsere Gesellschaft revolutionär verändern. Die (jungen) Alten werden länger als bis 65 im Beruf bleiben. Das Arbeitsleben wird sich völlig neu ordnen müssen, damit Deutschland als Wohlstandsland überlebt. Das gilt auch für die Sozialsysteme. Immer weniger Junge müssen immer mehr Rentner finanzieren.

Jetzt gilt es Chancen und Risiken ins Auge zu fassen. Das Buch beschreibt diese Entwicklung auch als Chance, ohne die Risiken zu verkleistern. Es gilt allerdings, rechtzeitig die Weichen zu stellen und als Einwanderungsland attraktiv zu werden.
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Neu erschienen:
Uwe-Karsten Heye - Wir wollten ein anderes Land
Uwe-Karsten Heye und Bärbel Dalichow
„Wir wollten ein anderes Land“
(Droemer/ Knaur)

Das Buch erzählt die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Die Eltern sind hochrangige Funktionäre – sie Oberbürgermeisterin Potsdams, er Professor der Kulturwissenschaften an der Sozialwissenschaftlichen Akademie beim ZK der SED. Die Tochter – Mitautorin des Buches – lehnt rundweg ab, was da Realer Sozialismus genannt wird. Dennoch – beide Eltern hatten eine reale Utopie, einen tief empfundenen Idealismus.

Sie wollten ein anderes Land zwischen Faschismus und Kapitalismus aufbauen. Ihre Hoffnungen, die sie mit dem Projekt DDR verbanden, sie blieben unerfüllt. Beide kamen aus einfachsten Verhältnissen. Sie gelangten in der DDR zu Bildung und Ausbildung; sie fühlten sich eingeladen, ihren Staat mitzugestalten. Und sie dankten es mit großer Loyalität und tiefer Überzeugung, die erst ganz allmählich bröckelte. Die bittere Erkenntnis über die dunklen Seiten ihres Landes ließ beide schließlich zusammenbrechen.

Auch sie, die Eltern, die redlich und voller Idealismus am Sozialismus bauen wollten, wurden betrogen Die Tochter in ihrem Freiheitsdrang und in ihrer fundamentalen Opposition konnte es nicht aushalten in diesem Land mit dem dichtesten Überwachsungssystem. Nach dem Ende der DDR musste sie erfahren, dass der eigene Ehemann sie bei der Stasi denunziert hat. Hier gibt es dazu einen kleinen Film (www.lesungen.tv) und eine Leseprobe.
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Berichte im Fernsehen:
www.rbb-online.de (rbb/ Sendung 18.3.2010)
www.potsdamtv.de (Potsdam TV)

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